nothing exists – a zen story

.Nothing Exists

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Yamaoka, as a young student of Zen, visited one master after another. He called upon Dokuon of Shokoku.

Desiring to show his attainment, he said: „The mind, Buddha, and sentient beings, after all, do not exist. The true nature of phenomena is emptiness. There is no realization, no delusion, no sage, no mediocrity. There is no giving and nothing to be received.“

Dokuon, who was smoking quietly, said nothing. Suddenly he whacked Yamaoka with his bamboo pipe. This made the youth quite angry.

„If nothing exists,“ inquired Dokuon, „where did this anger come from?“

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mouvement, vent, changement

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Le grave est la racine du léger, le calme est le maître du mouvement.

(Lao-Tse)
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Les passions sont les vents qui enflent les voiles du navire ;

elles le submergent quelquefois, mais sans elles il ne pourrait voguer.

(Voltaire)

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Je ne suis pas certain que ça ira mieux si ça change,

mais je suis certain qu’il faut que ça change pour que ça aille mieux.

(G.C. Lichtenberg)

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étoile, lumière, chaos

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Les rêves, les désirs et les espoirs sont les étoiles de nos vies !

(J. Renard)

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Un sourire coûte moins cher que l’électricité, mais donne autant de lumière.

(H. Grouès)

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Il faut avoir un chaos en soi-même pour accoucher d’une étoile qui danse.

(F.W. Nietzsche)

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Weg, Traum, Stille

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Wo kämen wir hin
wenn alle sagten
wo kämen wir hin
und niemand ginge
um einmal zu schauen
wohin man käme
wenn man ginge.

(K. Marti)

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Wenn einer allein träumt, ist es nur ein Traum.

Wenn Menschen gemeinsam träumen, ist es der Beginn einer neuen Wirklichkeit.

(H. Camara)

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Oft wird es erst in der Stille richtig laut in uns.

(S. Wittlin)

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Two words – a zen story

Two words

There once was a monastery that was very strict. Following a vow of silence, no one was allowed to speak at all. But there was one exception to this rule. Every ten years, the monks were permitted to speak just two words.

After spending his first ten years at the monastery, one monk went to the head monk. „It has been ten years,“ said the head monk. “ What are the two words you would like to speak?“

„Bed… hard…“ said the monk.

„I see,“ replied the head monk.

Ten years later, the monk returned to the head monk’s office. „It has been ten more years,“ said the head monk. „What are the two words you would like to speak?“

„Food… stinks…“ said the monk.

„I see,“ replied the head monk.

Yet another ten years passed and the monk again met with the head monk who asked, „What are your two words now, after these ten years?“

„I…quit!“ said the monk.

„Well, I can see why,“ replied the head monk. „All you ever do is complain.“

(Author unknown)

The wisdom of a Hindu master

An aging Hindu master grew tired of his apprentice complaining, and so, one morning, sent him for some salt. When the apprentice returned, the master instructed the unhappy young man to put a handful of salt in a glass of water and then to drink it.

“How does it taste?” the master asked.

“Bitter,” spat the apprentice.

The master then asked the young man to take another handful of salt and put it in the lake nearby. Once the apprentice swirled his handful of salt in the water, the old man said,

“Now drink from the lake.”

As the water dripped down the young man’s chin, the master asked,

“How does it taste?”

“Fresh,” remarked the apprentice.

“Do you taste the salt?” asked the master.

“No,” said the young man.

At this, the master took the young man’s hands, offering the advice,

“The pain of life is pure salt; no more, no less. The amount of pain in life remains exactly the same. However, the amount of bitterness we taste depends on the container we put the pain in. So when you are in pain, the only thing you can do is to enlarge your sense of things.  Stop being a glass. Become a lake.”


(Source: spiritualWiki, Author Unknown)

Eine Zen-Geschichte

Eine Zen-Geschichte:

Ein Weiser streute jeden Abend um sein Haus herum Samen aus.

Einer seiner Schüler, der ihn dabei beobachtete, fragte ihn eines Tages:
„Meister, warum streut ihr Samen um das Haus?“

„Um die Tiger fernzuhalten“, antwortete der Weise.

Der respektvolle Schüler wagte es zu antworten:
„Aber Meister, es gibt keine Tiger in der Gegend!“

„Also ist meine Methode wirksam!“

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(Quelle: Sevillana)

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Shiatsu – ein paar Informationen zur Geschichte

Die heilende Kraft der Berührung ist in allen Kulturkreisen seit Menschengedenken bekannt.  Den frühen chinesischen „Barfussärzten“ waren aus praktischer Erfahrung bestimmte Stellen am menschlichen Körper bekannt, die immer dann empfindlich reagieren, wenn Krankheiten auftreten oder gewisse Lebensfunktionen – körperlicher oder seelischer Art – beeinträchtigt sind. Diese besondere Stellen am Körper, heute als Akupunktur-Punkte bekannt, stimulierten sie mit ihren Händen, lange bevor sie Fischgräte, feine Knochen oder metallene Nadeln als Hilfsmittel für die Behandlung, das heisst für ihre Akupunktur, zur Verfügung hatten.

Vor etwa 1’000 Jahren brachten die chinesischen Ärzte ihre Kunst nach Japan. Aus den Behandlungsformen der traditionellen chinesischen Heilkunde entwickelten sich dort, unter Anpassung an die alten japanischen Methoden, eigene therapeutische Wege.

Die seriösen paramedizinischen Praktizierenden gründeten 1925 die Shiatsu Therapists‘ Association und „Shiatsu“ wurde der offizielle Name für Heilmassagen in Japan. Tokujiro Namikoshi, der im selben Jahr die Klinik für Drucktherapie gründete, war bestrebt, den Shiatsu-Techniken einen westlichen Rahmen zu geben. Da seine Schule die einzige mit einer offiziellen Lizenz zum Unterrichten war und ist, wird in Japan am häufigsten die Namikoshi-Methode erlernt.

Das nächste Kapitel der Shiatsu-Geschichte begann mit der Arbeit des verstorbenen Shizuto Masunaga, eines Professors für Psychologie an der Universität von Tokyo. Er war sehr an der östlichen Medizin interessiert, erlernte Shiatsu und unterrichtete von 1959-1969 an der Namikoshi-Schule. Er begann seine Interessengebiete Psychologie, konventionelle Ausübung und geschichtliche Erforschung der Ursprünge von Shiatsu miteinander zu verbinden und mit dem modernen westlichen Verständnis von Physiologie zu kombinieren. Sein Stil, den er selbst „Zen Shiatsu“ nannte, zeichnet sich durch eine umfassende, eigenständige Theorie aus, die sowohl westliche als auch östliche Vorstellungen von Krankheit und Heilung mit einschliesst.

Seit Masunagas Tod (1981) haben viele Vertreter der unterschiedlichen Zen-Shiatsu-Schulen damit begonnen, ihre eigene Richtung oder Auslegung zu lehren und das Feld des Shiatsu wird durch Erkenntnisse, Entdeckungen und Kontroversen belebt und weiterentwickelt.

Quellen:

„Shiatsu – Heilsame Berührung“ von Klaus Metzner

„Shiatsu – Grundlagen und Praxis“ von Carola Beresford-Cooke

etwas mehr als nichts…

“ Wieviel wiegt eine Schneeflocke?“ fragte ein Eichhörnchen eine wilde Taube.

“ Etwas mehr als nichts“ , erwiderte diese.

“ Wenn das so ist“ , so das Eichhörnchen, “ muss ich Dir eine bemerkenswerte Geschichte erzählen. Neulich sass ich, ganz nah am Stamm, auf dem Ast einer Fichte. Da ich nichts Besseres zu tun hatte, zählte ich die Schneeflocken, die sich rund um mich auf Zweigen und Nadeln niederliessen. Es waren genau 3.741.952. Als die 3.741.953ste Flocke den Ast berührte, diese kleine Flocke, mit einem Gewicht von etwas mehr als nichts, brach der Ast ab.“

Die Taube, seit Noahs Zeiten eine Expertin, dachte eine Weile nach. Dann sah sie das Eichhörnchen bedeutungsvoll an. “ Vielleicht fehlt nur noch die Stimme EINES Menschen, und es wird Frieden in der Welt sein.“

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(Autor nicht bekannt, resp. unterschiedliche Angaben zum Ursprung…)

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darkness, flint, fire

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There is not enough darkness in the whole world to extinguish the light of a small candle.

(W. Shakespeare)

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It takes two flints to make a fire.

(L.M. Alcott)

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It is the fire from within that reveals beauty in the darkness.

(D.E. Motion)

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